Brösel · molino Verlag
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Neue Geschichten vom Lorettohof-Bäcker
Noch mehr Lesestoff vom Kult-Bäcker des Loretto-Hofs auf der Schwäbischen Alb
Dass Günther Weber ein begnadeter Bäcker ist, wissen viele. Aber er wird inzwischen auch für seine unvergleichliche Art zu schreiben geschätzt. Mit neugierigem Auge, feinem Gespür für überraschende Details, bisweilen auch mit ausufernder Phantasie und oft mit einem Augenzwinkern hat Günther Weber in Worte gefasst, was ihm in seinem Leben auf gewundener Nebenstrecke begegnet und eingefallen ist. „Eine Spurensuche? Ja, so kann man das nennen. Aber nicht meine Spuren in der Welt habe ich gesucht, sondern eher die Spuren, die die Welt an mir hinterlassen hat.“
Sei es der Pfauenschrei, der die Sommernacht durchbricht, oder ein Besucher aus ferner Zeit, der einen Zwiebelkuchen möchte, sei es Reinhard Mey, der noch eine Zigarette raucht, oder ein Störenfried, der zur kürzesten Shortstory wird – diese und viele Geschichten mehr sind in Günther Webers zweitem Kurzgeschichten-Buch zu entdecken.
Günther Weber, Jahrgang 1954, wurde in eine Winnender Bäckerfamilie hineingeboren und ist dem Gravitationsfeld Backstube nie ganz entronnen. Aber er hat seinen Beruf so gestaltet, dass dieser zu ihm passte: Aus der elterlichen Bäckerei wurde eine kollektiv geführte Bio-Bäckerei (die erste in Baden-Württemberg). Auf dem Loretto-Hof auf der Schwäbischen Alb entstanden später eine Holzofenbäckerei und ein Ausflugslokal mit Kleinkunstbühne. Heute lebt er dort als freier Autor.
Erfahrungen von ausgedehnten Reisen nach Afrika und Lateinamerika sowie aus seinem Berufsleben spielen fließen in sein Schreiben ein.
Von ihm sind außerdem die Bücher „Gut Brot will Weile haben“ und „Zopfbrot mit Blaulicht“ erschienen.
Brösel
204 Seiten, Softcover